Jahresgaben

2013:
Der Leser erhält mit diesem Buch keine zusammenhängende Erzählung in mehreren Kapiteln. In diesem Band stehen in den Kapiteln Einzeltexte ohne eine Anbindung an ein anderes Kapitel. Veröffentlicht sind Lebensläufe und Lebenserinnerungen sowie auch jetzt erst aufgeschriebene Erinnerungen. Eingefügt in die Texte sind zur Erläuterung und Ergänzung Bilder der genannten Personen und ihrer Wirkungsstätten.
2012:
Minnie Seidel hat alles so aufgeschrieben, wie es ihr erzählt wurde oder wie sie es erlebt hat. Ihre sehr persönlichen Eindrücke und Meinungen hat sie in ihren Aufzeichnungen nicht weggelassen, denn die Texte waren vor allem an ihre Kinder und Enkel gerichtet. An eine Veröffentlichung in der großen Langen-Familie hat sie dabei sicher nicht gedacht. So werden wir nun angeregt, die zugehörigen Stellen in der Grauen Chronik des Familienverbandes nachzulesen und uns ein eigenes Bild zu verschaffen.
2009:
Vor mehr als 100 Jahren machte sich Hermine Langen geb. Schleicher (Ia und VIII) auf eine damals besondere Weltreise. Sie besuchte dabei ihren Sohn Erich auf seiner Plantage auf der Samoa-Insel „Upolu“. In vier Kladden führte Hermine Langen Tagebuch und wollte so ihre Reiseerlebnisse an Kinder und Enkel weitergeben. Alle Interessierten können heute mit Hermine auf diese Reise gehen. Der in diesem Buch veröffentlichte Text der Tagebücher ist durch Bilder und Beiträge aus der damaligen Zeit sowie mit einigen Familienfotos ergänzt worden. Nachlesen und Miterleben kann der Leser ihre Beobachtungen in den besuchten Ländern und ihre Berichte über viele Gespräche mit den ihr begegneten Menschen.
2006 :
Axel Fuesers (VII a 2-3-1) schrieb an den Familienverband : „Kürzlich habe ich mein Lebenswerk auf den Markt gebracht, die Biographie mit dem Titel „Napoleons Marschall Soult und Louise Berg“, welche ich gemeinsam mit meinem Freund, dem Historiker Albrecht Graf Finck von Finckenstein, in den letzten Jahren geschreiben habe“.  Axel Fuesers berichtet in dem Buch über die Liebesheirat eines Napoleonischen Marschalls mit seiner Ahnin Louise Berg aus Solingen.
2003 :
Die Dissertation von Gabriele Oepen-Domschky beschäftigt sich mit Eugen Langen, Ludwig Stollwerk, Arnold von Guilleaume und Simon Alfred von Oppenheim.
2001 :
Von Langens Plan zum „Weltwunder“
100 Jahre Wuppertaler Schwebebahn – eine Chronik von der genialen Idee des Kölner Erfinders Carl Eugen Langen bis zur kompletten Sanierung des in der Welt einzigartigen Nahverkehrsmittels.
1999:
Das ist das spannende Lebensbekenntnis eines deutschstämmigen Afrikaners, niedergeschrieben für seine Kinder und Enkel. In ihm wird anschaubar, wie das Finden und Bewähren des rechten Weges Brami Andreaes (VIII i 1-1) Anliegen ist. Man spürt, wie er sich immer wieder auch fragt, ob er selbst alles richtig gemacht hat. Dabei ist es kennzeichnend, daß er die Vorstellungswelt, in die er hineingeboren wurde, lebendig und damit verständlich werden läßt. Er schrieb einmal: „Ich hoffe, einen Beitrag zu geben, damit verschiedene Kulturen leichter zueinander finden mit dem Ziel, sich gegenseitig in der richtigen Art leichter ergänzen und helfen zu können. Geld kann unterstützen, der Einsatz des Menschen bleibt aber immer die Hauptsache. Ein besseres Leben entsteht nur durch Arbeit eines disziplinierten, toleranten Menschen.“

 

Arnold Langen
für den Vorstand des Langenschen Familienverbandes  
1997 :
Wir freuen uns, mit dieser kleinen spannenden Erzählung des vor dem ersten Weltkrieg größten samoanische Pflanzers der heutigen Generation ein wenig von dem uns jetzt etwas fremden Empfinden, das damals in unseren Familien möglich war, zur Anschauung bringen zu können.
In dieser Schilderung wird deutlich, daß Erich Langen sich und seine Braut nicht in dem gesellschaftlichen Dünkel des im neuen Kaiserreich nach 1870 rasch zu Wohlstand gekommenen Großbürgertum aussetzen wollte und es deswegen vorzog, fern der Heimat von der Pike auf seine unternehmerische Qualifikation nachzuweisen. Daß er dabei von Beginn an in sehr engen Kontakt mit den Eingeborenen seinen Besitz aufgebaut hat und eben selber auf dem Fels stand, von dem er in seinem Geleitwort spricht, hat er mir als seinem Patensohn vor über 40 Jahren anschaulich geschildert. So dürfen wir wohl auch das tragische Schicksal seiner so liebeneswerten jungen Frau als eine der Quellen seiner geheimnisvollen Erzählung ansehen.

Arnold Langen
für den Vorstand des Langenschen Familienverbandes  

1993 :
Zum 100jährigen Jubiläum des Langen Müller Verlags erscheint diese aus heutiger kritischer Sicht entstandene, kenntnisreiche Biographie des Verlegers Albert Langen (1868 – 1909).
Die Literaturwissenschaftlerin Helga Albret macht in ihrem großangelegten, flüssig und pointiert geschriebenen Werk deutlich, daß Langen in seinem Buchverlag, im Gegensatz zu seinen Kollegen um die Jahrhundertwende, stets innovativ, bereits im heutigen Sinne modern-marktorientiert agierte und seinen Programmen eine europäische Ausrichtung gab. Die von ihm initiierten illustrierten Zeitschriften „Simplizissimus“ und „März“ waren beispiellos in der wilhelminischen Gesellschaft.
  1989 :
Von denen, die vor Freislers Gerichtshof standen, kann praktisch niemand mehr berichten. Margot von Schade (Stamm VIII) zählt zu den wenigen Davongekommenen. Ihre Erinnerungen sind eine leidenschaftliche Anklage gegen Willkür und Ungerechtigkeit der braunen Terrorjustiz.
   1989 :
Wermelskirchener Erinnerungen der Familie Schumacher aus dem 19. Jahrhundert
1988 :
Die vorliegenden Text beschreiben die Lebensumstände der Familie von Jettli von Recklinghausen, geb. Langen, in den letzten beiden Jahrzehnten des vergangenen und dem ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts.
Die Tochter Jettlis, Eleonore von Recklinghausen, gab in ihrem neunten Lebensjahrzehnt diese Texte aus der Hand. Die Begebenheiten ihrer Kindheit und Jugend waren für sie nicht nur persönliche Erlebnisse, sondern auch Zeugnisse einer Zeit. Sie wollte sie zuerst an ihre Neffen und Nichten, später aber auch an einen größeren Kreis von Freunden und Verwandten weitergeben. Die Text wurden im Laufe ihres Lebens immer wieder überdacht, vorgelesen, überarbeitet.Die Autorin hat bis in die 30er Jahre in Berlin beim Rundfunk gearbeitet, hat Kindersendungen gemacht, hat Gedichte im Stil ihrer Zeit geschrieben, hat Lyrik-Antologien und Kinderbücher herausgegeben. Eine ausgeprägte Begabung besaß sie für Malerei. Zeitlebens hat sie ihre Gefühle durch Bilder ausgedrückt und hat ihr Können auf diesem Gebiet weitergegeben an die, die ihr nahestanden.
1985 :
In seinem 1981 in Oslo verlegten Buch zeichnet Björn Albert Björnson-Langen ein „Porträt seiner berühmten Familie“, den Großeltern Karoline und Björnstjerne Björnson, deren jüngster Tochter Dagny, die den Verleger Albert Langen, Herausgeber des berühmten Satireblatts „Simplizissimus“, heiratete. Als Bestseller in Norwegen wurde sein Buch von den dortigen Patrioten sicher mit einigem Schmunzeln und großen Vergnügen gelesen. Es sind Alberts Jugenderinnerungen, die er in kritischer Art und mit viel Humor in hohem Alter notierte.
   1981 :
„Es muß ein hartes Dasein gewesen sein, das unsere Vorfahren auf dem kargen Boden der Herrschaft Homburg vor der Mark beschieden war. In der Zeit nach dem 30jährigen Krieg 1618 – 1648 lebten sie – sicherlich in starker Abhängigkeit von ihren Herren – in der kleine Ortschaft Gerhardsiefen, die nordöstlich von Marienberghausen liegt.“So beginnt die „graue Chronik“ der Familie Langen.Aus dieser Zeit, etwa von der Reformation bis zu den Raubzügen Ludwigs XIV. berichtet der Kirchmeister Paul Mast über das Geschehen in der Kirchengemeinde Marienberghausen.
1979 :
Die Niederschrift über unsere Vorfahren Bornefeld, Krall und Langen in der Textilstadt Mönchengladbach stammt von Carl-Otto Langen (II a 7-3).
Seit 1805 lebten drei Generationen unserer Bornefeldschen Vorfahren, zwei Generationen unserer Krallschen Vorfahren und vier Langensche Generationen als Unternehmer unmittelbar mit der Textilindustrie in Mönchengladbach. Die allgemeine politische sowie die wirtschaftliche und technische Entwicklung der Textilindustrie hat in diesen 175 Jahren unmittelbaren Einfluß auf die Familien- und Einzelschicksale genommen, die als identisch mit den Firmengeschichten angesehen werden können.
1969 :
Der Verlag Albert Langen wurde 1893 mit der Herausgabe von Hamsuns „Mysterien“ gegründet. Es gelang Langen, Namen wie Björnson, Ibsen, Wedekind, Brandes, Bahr, Dauthendey, Lagerlöf seinem Verlag zu sichern. Auf dem Gebiet der künstlerischen Kunstgestaltung beschritt er neue Wege und verpflichtete T. Th. Heine, Reznicek, Steilen u.a. 
Besonders verdient machte sich Langen als Mitbegründer der satirischen Wochenzeitschrift „Simplizissimus“, an der alle bedeutenden Geister der Zeit mitarbeiteten.